Was sind Bohrernormen?
Normen für Bohrmeißel sind internationale Richtlinien, die Geometrie, Länge und Leistungsanforderungen von Bohrmeißeln festlegen. Sie unterscheiden sich im Allgemeinen hauptsächlich in der Spannutenlänge und der Gesamtlänge. Sie helfen Herstellern und Anwendern, Einheitlichkeit, Sicherheit und Austauschbarkeit in verschiedenen Märkten zu gewährleisten.
Gängige Normen für Spiralbohrer
DIN338 – Jobber-Länge
● Der am weitesten verbreitete Standard.
● Mittlere Länge, geeignet für allgemeine Bohrarbeiten.
● Häufig sowohl in industriellen als auch in Heimwerkeranwendungen.
DIN340 – Lange Baureihe
● Besonders lange Flöte und Gesamtlänge.
● Konzipiert für Tieflochbohrungen.
● Bietet eine größere Reichweite, erfordert jedoch einen stabilen Betrieb, um Beschädigungen zu vermeiden.
DIN1897 – Stutzenlänge
● Kürzere Länge im Vergleich zu DIN338.
● Erhöhte Steifigkeit, geringere Gefahr des Verbiegens.
● Ideal für dünne Materialien und den maschinellen Einsatz.
DIN345 – Morse-Kegelschaft
● Für Bohrer mit größerem Durchmesser.
● Der konische Schaft ermöglicht einen sicheren Sitz in Hochleistungsbohrmaschinen.
● Häufig verwendet in der Maschinenbau- und Bauindustrie.
Warum Normen wichtig sind
● Konsistenz:Gewährleistet, dass Bohrer verschiedener Hersteller untereinander ausgetauscht werden können.
●Effizienz:Hilft Käufern, schnell das richtige Werkzeug für ihre Bedürfnisse zu finden.
●Sicherheit:Verringert das Bruchrisiko durch die Abstimmung des Bohrers auf die jeweilige Anwendung.
Das Verständnis von Bohrernormen wie DIN 338, DIN 340 und DIN 1897 ist unerlässlich für die Auswahl der richtigen Werkzeuge. Ob für den Großhandel, den Einzelhandel oder die Industrie – die Einhaltung von Normen gewährleistet Qualität, Kompatibilität und langfristige Leistungsfähigkeit.
Veröffentlichungsdatum: 23. September 2025



